Paprika-Imbiss Gemüse Kebap 21. Januar 2012
Posted by konniebritz in Berlin_Britz, Imbisse in Berlin.Tags: Berlin Britz, Gemüse Kebap
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Nachdem Daummers Imbiss Ende Oktober 2011 geschlossen hat, wurde eifrig gewerkelt. Zu Silvester 2011 der erste Hinweis: die Schilder mit Gemüse Kebap wurden angebracht. Wir waren gespannt, was weiter passiert. Nun dauerte es noch einmal knapp drei Wochen, am 19.01.12 wurde eröffnet.
Der große Hit ist natürlich Gemüse Kebap. Heute war unsere Premiere, wir nahmen mittags jeder ein Gemüse Kebap. Regulär kostet es lt. Tafel 2,30 Euro. Geschmeckt hat es ordentlich. Diverses Gemüse, nicht nur Paprika (wie von mir befürchtet), findet sich zwischen dem Geflügelfleisch und dem Salat. Dazu nahmen wir Kräutersauce. Da wir uns heute Abend mit Freunden treffen, verzichteten wir auf die ebenfalls erhältliche Knoblauchsauce. Sie wird beim nächsten Mal probiert.
Außerdem wird lt. Tafel Dürüm-Döner, Falafel, türkische Pizza, Schnitzel, Currywurst und Wiener angeboten. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es keinen Alkohol.
Unser erster Eindruck war positiv. Mal sehen, ob der Imbiss Erfolg hat. Als wir die neuen Schilder sahen, dachten wir, oh je, noch eine Dönerbude. In der Parchimer Allee finden sich auf 500 m nun drei Dönerstände. Und das in einer Wohngegend. Ob auf Dauer genügend Gäste kommen?
Paprika-Imbiss
Gemüse Kebap
Parchimer Allee 63
Auf der Mittelinsel
12359 Berlin
Wie es aussieht, ist Sonntags Ruhetag (wird aktualisiert)
Walt Disney’s große Zeichner Gottfredson, Taliaferro, Barks 14. Januar 2012
Posted by konniebritz in Berlin_Britz.Tags: Disney-Ausstellung, Schloss Britz
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Disney-Ausstellung im Schloss Britz, 05.11.11 – 11.03.12
www.schlossbritz.de/veranstaltungen/ausstellungen.html
An einem Freitagnachmittag haben wir die Ausstellung über die Disney-Zeichner besucht. Eine gute Idee, da wir in aller Ruhe die vielen Comics, Infos über die drei Zeichner und Ausstellungsstücke wie diverse Disney-Figuren anschauen konnten.
Viel war nicht los. An den Wochenenden dürfte es deutlich voller sein.
Die Infos über die Zeichner sind ausreichend, aber nicht überdimensioniert. Der Schwerpunkt liegt auf den Comics. In allen Ausstellungsräumen hängen sie, teils in Deutsch und teils in Englisch, an den Wänden. Dabei sehr viele Exemplare, die vor Jahrzehnten gezeichnet wurden.
In einer etwas versteckten Ecke waren Aktzeichnungen ausgestellt. Künstlerisch und geschmackvoll gestaltet, nichts Anstößiges (die Aktzeichnungen sind keine Disney-Figuren).
Dazwischen waren in Vitrinen viele Artikel wie Figuren, Tassen und ähnliches ausgestellt. Einiges, wie z.B. die PEZ-Spender mit Disney-Kopf, kannte ich aus meiner Kindheit.
Gefallen hat uns ein Spiegel, vor dem links und rechts jeweils eine Donald-Figur steht, aus den 1930er Jahren und heutzutage. Wie sich Donald doch verändert hat im Laufe der Jahrzehnte!
Zum Schluss erstanden wir ein Buch über Carl Barks, auch hier viele Comics und dazu einige Infos zum Schöpfer vieler Disney-Figuren. Es gibt weitere Literatur, Figuren und Magneten zu kaufen, zu zivilen Preisen.
Ich kann jedem Disney-Fan einen Besuch nur empfehlen. Die Ausstellung ist für jedes Alter geeignet.
Der Eintritt kostet regulär 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Die Besichtigung der historischen Räume im EG des Schlosses sind im Preis inbegriffen.
Wir erhielten zwei Info-Flyer, einen zur Disney-Ausstellung und einen zu den historischen Räumen.
Mit Get2Card bekommen zwei Personen für 7 Euro Zutritt.
Geöffnet Di – So 11.00 h – 18.00 h
Die Mitarbeiter des Schlosses waren freundlich und zuvorkommend.
Es gibt eine Garderobe, sehr hilfreich, da es in den Räumen recht warm ist.
Es wird darum gebeten, große Taschen und Rucksäcke abzugeben.
Beides, Garderobe und Taschenaufbewahrung, ist kostenlos.
Fotografieren ist nicht gestattet.
Schloss Britz
Alt – Britz 73
12359 Berlin
Tel. (030) 609 79 23-0
www.schlossbritz.de
Neujahr 2012 1. Januar 2012
Posted by konniebritz in Uncategorized.Tags: Feuerwerk, Neujahr 2012
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Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr 2012.
Anbei ein paar Impressionen, die ich in Berlin-Lichtenrade aufgenommen habe.
Maximilian Imbiss an der Trabrennbahn 10. Dezember 2011
Posted by konniebritz in Imbisse in Berlin.Tags: Maximilian Imbiss, Rostbratwurst
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Wir waren in der Nähe und haben diesmal diesen Maximilian-Imbiss probiert. Er existiert seit langen Jahren. Man kann ihn nicht übersehen: er befindet sich am Anfang einer kleinen Einkaufspassage; auf dem Dach des Imbisses gibt es einen turmartigen Aufbau mit Hinweis auf die vorhandenen Geschäfte. Da es vor der Einkaufspassage etliche Parkplätze gibt, findet man immer einen Abstellplatz für den Pkw.
Um den Imbiss führt an zwei Seiten eine Plane herum. Wir mussten also erst mal schauen, wo es nun hineingeht (Tipp: an der Seite zum Mariendorfer Damm hin schauen
). Nachdem wir uns Zutritt verschafft hatten, standen wir vor einer geräumigen Theke mit drei freundlichen Mitarbeitern dahinter.
Im Angebot ist auch hier die legendäre Rostbratwurst, wahlweise mit Senf oder dem empfehlenswerten Zigeunersalat. Wir mussten nicht lange überlegen, was wir bestellen wollten: Wurst mit Salat. Unsere Stempelkarten galten ebenfalls. So bekamen wir eine Wurst gratis, die hier regulär 1,40 Euro kostet. Im Vergleich zu anderen Maximilian-Imbissen waren mir nur die Brötchen zur Wurst zu weich. Da es in erster Linie um Wurst und Salat geht, ist dies zweitrangig.
Ansonsten gibt es Currywurst für 1,10 Euro, dazu Pommes, Hamburger…
Der Stand war gut besucht. Etliche Gäste nahmen Currywurst mit oder ohne Pommes dazu. Scheint ebenfalls empfehlenswert zu sein.
Zum Essen vor Ort findet man immer eine Ablagefläche, davon gibt es genügend. Um die Ecke herum sahen wir ein paar stabile Hocker und konnten in aller Ruhe im Sitzen die Wurst verspeisen. Durch die bereits erwähnte Plane sitzt oder steht man windgeschützt.
Wir können diesen Maximilian-Imbiss empfehlen. Man beachte die kundenfreundlichen Öffnungszeiten: mindestens bis Mitternacht, am Wochenende sogar bis 5.00 h geöffnet.
Maximilian an der Trabrennbahn
Mariendorfer Damm 292
12107 Berlin
St. Jacobikirche Perleberg 7. Dezember 2011
Posted by konniebritz in Land Brandenburg, Sehenswürdigkeiten.1 comment so far
Wie in vielen norddeutschen Städten, ist die Altstadt Perlebergs geprägt von einer riesigen Backsteinkirche, in diesem Fall die St. Jacobikirche. Bei einem Kurzurlaub in der Prignitz liefen wir mittags durch Perleberg und kamen an der Kirche vorbei. Ein einladendes Schild wies auf die „offene Kirche“ hin. Wir traten ein.
In den „offenen Kirchen“ ist in der Regel jemand vor Ort und gibt Auskunft über die jeweilige Kirche. So auch hier. Eine Dame erzählte viele Einzelheiten zur Geschichte der Kirche.
In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau begonnen und im Laufe der Jahrhunderte erweitert. Im Zuge der Reformation, 1539 in Perleberg, wurde die alte Ausschmückung der Kirche entfernt und nur wenige mittelalterliche Schätze sind noch vorhanden. 1851 bis 1854 wurde durch den preußischen Baumeister Friedrich August Stüler die Innenausstattung umgestaltet. Wir wurden auf die wertvollen und wunderschön anzusehenden Glasfenster hingewiesen und bekamen deren Bedeutung erklärt.
Die ausführliche Geschichte ist auf der folgenden Website nachzulesen:
http://kulturportal.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10566147/71729/Denkmal-des-Monats-Oktober-St-Jacobikirche-zu-Perleberg.html
Wie bei so vielen alten Bauwerken war auch in dieser Kirche eine Sanierung dringend notwendig. Sie begann in den 1990er Jahren und fand 2004 ihren Abschluss. Wer in Perleberg ist, könnte mal einen Blick in die Kirche hineinwerfen. Sie ist imposant und sehenswert.
St. Jacobikirche
Kirchplatz
19348 Perleberg
Tel. 03876-61 26 35
http://www.stadt-perleberg.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=57115
Landschaftspark Hoppenrade 4. Dezember 2011
Posted by konniebritz in Land Brandenburg.Tags: Hoppenrade, Landschaftspark, Prignitz
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Während eines Kurzurlaubs in der Prignitz fand ich einen Hinweis auf den Landschaftspark in Hoppenrade. Gehört hatte ich davon noch nicht.
Recherchen im Internet ergaben, dass der Park 1847 zu seiner heutigen Form umgestaltet und erweitert wurde. Gartenarchitekt war Eduard Neide, ein Schüler Lennés. Zu dem Ensemble gehörte ein Gutshaus, später kam noch eine Villa hinzu. Die letzten Besitzer waren eine Familie v. Freier. 1945 wurde die Familie im Zuge der Bodenreform enteignet.
Durch die veränderte Nutzung wurde der Landschaftspark in Teilen zerstört. Immerhin, seit 1985 steht er unter Denkmalschutz. Seit 1995 gibt es einen Förderverein, der sich für die Wiederherstellung einsetzt. In dem Gutshaus befindet sich heutzutage eine Christophorusschule, Förderschule für geistig Behinderte.
Die ausführliche Geschichte des Parks ist auf der Website nachzulesen.
Vor Ort angekommen, mussten wir suchen, um den Park zu finden. Schließlich stellten wir unseren Wagen auf dem geräumigen Parkplatz vor dem Gutshaus ab. Dort fanden wir einen Zugang zum Park und sahen uns um. Einige Wege wurden bereits restauriert. Wir überquerten auf einer stabilen Holzbrücke den Cederbach, der durch den Park fließt.
Danach umrundeten wir einen der im Park vorhandenen Teiche, schauten in einen ehemaligen Eiskeller.
Zum Schluss ließen wir die Landschaft mit den Bäumen auf uns wirken.
Hier ist noch einige Arbeit nötig, um den Park so wiederherzustellen, dass Besucher durch die ganze Anlage laufen können.
Finanzielle Unterstützung durch die Brandenburger Landesregierung und vielleicht weiterer öffentlicher Gelder wäre hilfreich, um diesen sehenswerten Park wieder in einen präsentablen Zustand zu versetzen. Momentan sieht es noch etwas traurig aus. Trotzdem kann ich jedem, der in der Nähe ist, einen Besuch empfehlen.
Landschaftspark Hoppenrade
Rambower Weg 1
16928 Plattenburg – OT Hoppenrade
www.landschaftspark-hoppenrade.de
big market 2. Dezember 2011
Posted by konniebritz in Berlin_Britz.Tags: Berlin, big market, Spirituosen
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Der big market existiert, solange ich denken kann. Genauer gesagt, seit 1965. Nachdem das Geschäft 46 Jahre lang als Familienunternehmen von Hans-Jürgen Horn geführt wurde, hat es seit Juli 2011 einen neuen Inhaber. Selbstverständlich wird die Tradition und Auswahl des Vorgängers weitergeführt.
Nun habe ich es endlich einmal geschafft, mich dort umzusehen. Von wegen wohne in der Nähe und habe das Geschäft nie betreten, wie das oftmals so ist…
Die Einrichtung des Ladens ist urig, mit viel altem Holz, ein paar Laternen und verschiedener, dazu passender Deko. Schon am Eingang wurde es eng, da dort der Angebotswhisky ausgestellt war. Der Eindruck zog sich durch den ganzen Laden: ziemlich eng und vollgestopft.
Dafür ist das Angebot überwältigend: Whisky aller Sorten und Länder. Dazu Rum, Cognac, Obstler… In einer Ecke fand ich ein Champagnerdepot. Es wurde zur Kenntnis genommen. Champagner ist nicht mein Lieblingsgetränk; ich ziehe allemal einen guten Whisky vor
Auch die Weinauswahl ist nicht gerade klein geraten. In einer weiteren Ecke des Ladens fand ich das Whiskymuseum. Es ist in der Enge des Geschäfts nicht allzu groß. Interessant für Whiskykenner, da hier Raritäten zu bewundern sind.
Nachdem ich einiges über die Ruppigkeit des früheren Betreibers gehört habe, gibt es seit Juli 2011 einen neuen Inhaber, der auf mich einen freundlichen Eindruck machte.
Ich kann den big market jedem Spirituosenliebhaber nur empfehlen. Die Auswahl ist fast unglaublich. Die Preise bewegen sich im durchschnittlichen Rahmen, zudem gibt es Sonderangebote. Vor Ort sind Tastings möglich. Seit neuestem gibt es einen Onlineshop für diejenigen, die nicht gleich nebenan wohnen. Im Süden Berlins gelegen und außer mit dem Pkw nur mit dem Bus M44 erreichbar (der direkt vor der Tür hält), ist die Onlinebestellung vermutlich eine gute Alternative zum Kauf vor Ort.
big market
Buckower Damm 86
12349 Berlin
Tel. 030-6045686
www.big-market.de
Schloss Demerthin 19. November 2011
Posted by konniebritz in Land Brandenburg.Tags: Schloss Demerthin
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Schloss Demerthin ist ein Renaissanceschloss. Es wurde 1604 vollendet. Erbaut wurde es von Kaetha von Oppen, der Witwe von Andreas von Klitzing. Als er 1586 starb, hinterließ er ihr genügend Mittel, um den Schlossbau in Angriff zu nehmen. Die detaillierte Geschichte von Schloss und Familie von Klitzing ist auf der Website zu finden.
Im Ort Demerthin fanden wir ein Schild: das Schloss sei täglich von 11.00 h – 16.00 h geöffnet. Beim ersten Versuch an einem Mittwoch fuhren wir vor dem Schloss um die Mittagszeit vor. Niemand zu sehen, das Schloss war geschlossen. Zweiter Versuch am darauffolgenden Samstag: wieder das gleiche Bild. Diesmal sahen wir uns auf dem Gelände um.
Das Eingangsportal des Schlosses wurde vor ein paar Jahren restauriert und ist sehenswert.
Dann gingen wir um das Schloss herum, schauten durch die Fenster ins Erdgeschoss. Es soll sich ein Museum im Schloss befinden. Stelltafeln mit Informationen waren zu erkennen. Neben dem Schlossgelände befindet sich der örtliche Sportplatz. Wenn keine Veranstaltung stattfindet, hat man die Möglichkeit, von dort das Schloss zu bewundern (die Spielfläche haben wir nicht betreten, man sieht von den Seiten aus genug).
Auf dem Rückweg zum Wagen sahen wir ein Schild:
Auf der Website fanden wir einen Hinweis, dass momentan nur auf Anfrage geöffnet werden kann. Vermutlich fehlen Personal und/oder Mittel, um eine regelmäßige Öffnung des Schlosses, zumindest am Wochenende, zu ermöglichen.
Wer in Demerthin vorbeikommt, könnte sich dort einmal umsehen. Vor dem Schloss gibt es genügend Parkmöglichkeiten.
Schloss Demerthin
Schulstr. 10
16866 Gumtow – OT Demerthin
Tel. 033977-80344
www.schloss-demerthin.de
Maximilian Imbiss Lichtenrade 13. November 2011
Posted by konniebritz in Imbisse in Berlin.Tags: Hafen 2, Maxi 12, Maximilian Imbiss
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Eigentlich wollten wir Kaffee trinken. Nachdem wir bei sämtlichen Cafés der Gegend kein Glück hatten (zu voll, nicht mehr vorhanden), kamen wir hier vorbei. Wurst vom Holzkohlengrill wurde angepriesen. Davor jede Menge freie Parkplätze. Also nichts wie ran an den Stand.
Und tatsächlich, die vom Maximilian Hafenimbiss her bekannte, leckere Rostbratwurst vom Holzkohlengrill, wahlweise mit Zigeunersauce oder mit Senf, wurde angeboten. Für 1,70 Euro; auch der Preis kam uns bekannt vor.
Die Bedienung war berlinisch-freundlich und schnell. Wir wollten beide zwei Würste essen. Erst einmal bekam jeder eine Wurst, die jeweils zweite war noch in Arbeit. Sie folgte, während wir noch die erste Wurst verspeisten.
Der Stand ist riesig. An jeder Seite etliche Möglichkeiten, im Stehen die Wurst zu essen. Auf der rechten Seite fielen mir in einem Pavillon Tische mit bequemen Stühlen auf. Auf Nachfrage wurde mir bestätigt, dass diese zum Imbiss gehören. So nahmen wir dort Platz und konnten ganz in Ruhe unsere leckeren Würste essen.
Der Imbiss nennt sich „Hafen 2“. Ob er mit dem heutigen oder dem ehemaligen Hafenimbiss zusammengehört, können wir nicht sagen. Auf jeden Fall gibt es hier die legendäre Rostbratwurst, vorzugsweise natürlich mit der ebenso legendären Zigeunersauce dazu. Auch die Treuekarten wurden anstandslos abgestempelt.
Wer den alten Hafenimbiss vermisst, der dem EKZ Tempelhofer Hafen weichen musste, ist hier genau richtig.
Maximilian Imbiss
Lichtenrader Damm 12
12305 Berlin
Berlin Tattoo; November 2011, O2 World 11. November 2011
Posted by konniebritz in Uncategorized.Tags: Berlin Tattoo 2011
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Das Berlin Tattoo ist Nachfolger des seit etlichen Jahren vom Bundeswehrverband präsentierten Militärmusikfestes. Viele Jahre zuvor gab es das British Tattoo in Berlin, noch zu alten West-Berliner Zeiten. Schon als Kind bin ich mit meinen Eltern zu diesen Veranstaltungen gegangen. Sie fanden damals in der Deutschlandhalle statt, die jetzt leider kurz vor dem Abriss steht. Das Militärmusikfest fand in der Max-Schmeling-Halle statt. Nun das Berlin Tattoo, das 2011 erstmalig in der O2 World stattfand.
Zu diesen Veranstaltungen werden Militärmusikkapellen aus aller Welt eingeladen. So habe ich schon etliche exotische Bands, z.B. aus Gabun oder Ägypten, kennengelernt. 2011 nahmen viele Bands aus der Schweiz teil, die allesamt hervorragend waren.
Natürlich waren wieder Dudelsackspieler dabei. Sie dürfen nicht fehlen; die Berliner lieben Dudelsackmusik. Dazu passende Tänzer, es war sehens- und hörenswert.
In diesem Jahr gab es durch die Umgestaltung der Veranstaltung einige Änderungen. Bisher gab es einen Conférencier, der zwischen den einzelnen Darbietungen erschien und über die jeweiligen Bands informierte. In diesem Jahr stellte sich der neue Moderator vor Beginn dem Publikum persönlich vor und verschwand dann, wie er auch ankündigte, in der Sprecherkabine. Mir war zwar der auf der Bühne präsente Conférencier lieber, mit dieser Änderung konnte ich aber leben. Mich störte vielmehr, dass es kaum noch Informationen zu den einzelnen Bands gab, die auftraten. Das konnte ich nur im Internet nachlesen. Angesichts der vielen älteren Besucher, die nicht unbedingt Internetzugang haben, keine gelungene Änderung.
Das ganze Programm wurde im Schweinsgalopp abgespult. Eine Band war noch beim Abgang, da marschierten die nächsten schon herein. Es gab nicht einmal eine Pause. Das habe ich noch nie erlebt. Um 14.00 h ging es los; es wurde gnadenlos bis 16.30 h durchgespielt. Das hieß zweieinhalb Stunden stillsitzen für diejenigen, die irgendwo mittendrin saßen. Da ich in der obersten Reihe einen Eckplatz hatte, konnte ich unauffällig zwischendurch nach Draußen gelangen. Hier sollte sich unbedingt etwas ändern.
Völlig daneben fand ich die Werbung der Bundeswehr für ihre umstrittenen „Friedenseinsätze“ in Krisengebieten. Dabei wurden rührselige Bilder von Kindern gezeigt, denen angeblich vor Ort geholfen wird. Ich war wegen der Musik dort und möchte von solchen Werbeaktionen verschont bleiben.
Ein Pluspunkt war der neue Veranstaltungsort. Die O2 World ist wesentlich großzügiger angelegt als die von mir nie geschätzte Max-Schmeling-Halle. Auch gibt es überall Geländer, um sicher die Treppen herauf- und herunterzusteigen. Gelungen finde ich die Außengalerie, die um die Halle herumführt. Von hier aus hat man einen schönen Blick über den Platz vor der Halle in Richtig East-Side-Gallery.
Schon die Anfahrt ist angenehmer als zur Schmeling-Halle: vom U- und S-Bahnhof Warschauer Straße aus geht es einen breiten, beleuchteten Weg entlang bis zur Halle. Weit ist es nicht. Drumherum überall Parkplätze. Auf dem Weg gibt es Sitzgelegenheiten.
Insgesamt hat mir die Veranstaltung gefallen, bis auf die genannten Kritikpunkte.
Berlin Tattoo
www.berlintattoo.com/de






















