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Rettungshubschraubereinsatz in Berlin-Britz 19. Februar 2016

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Am 19.02.16 landete ein Rettungshubschrauber auf der Parchimer Allee, direkt vor dem U-Bahn-Eingang.

Für die Besatzung des Hubschraubers sicherlich ein alltäglicher Einsatz. Nicht so für die Britzer, die ein solches Spektakel nicht oft zu sehen bekommen.

Anbei ein paar Fotos, aufgenommen mit einer Handy-Kamera. Wenn schon jemand zufällig vor Ort ist…

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U-Bahnhof Parchimer Allee 5. Februar 2016

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Der U-Bahnhof Parchimer Allee wurde 1963 eröffnet. Er liegt auf der langen U-Bahnlinie 7, die von Rudow bis nach Spandau führt.

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Die Architektur entspricht dem Geschmack der 60er Jahre. Die Eingangsgebäude sind schlicht gehalten; verklinkert und mit großen Fenstern versehen.
Auf dem Bahnsteig an den Wänden dunkelblaue Kacheln; die Stützpfeiler sind weiß verklinkert.

Inzwischen ist er in die Jahre gekommen. Die Kacheln sind teilweise abgeschlagen. Eine Sanierung wäre nicht schlecht. Noch hat man nicht damit begonnen.

Immerhin gibt es an beiden Treppen zu den Ausgängen Rolltreppen, die nur nach oben fahren. Vor einigen Jahren hatte man sie so umgebaut, dass sie in beide Richtungen fahren konnten. Das haben wir gern genutzt. Leider wurde diese Einrichtung an beiden Rolltreppen wieder ausgebaut. Ein Fahrstuhl ist nicht vorhanden, im Gegensatz zu den beiden danebenliegenden Britzer U-Bahnhöfen Britz-Süd und Blaschkoallee. Kommt bestimmt noch, nur wann…

Wer hier aussteigt, steht in einer unscheinbar wirkenden Wohngegend. Der hintere Ausgang zur Gielower Straße führt zu den umliegenden Wohnhäusern und zu zwei Schulen in der Paster-Behrens-Straße. Der Hauptausgang führt zur Parchimer Allee. Dort fährt der Bus M46, der zum Zoo fährt, dabei am KaDeWe und am Ku’damm vorbei kommt. Außerdem steht man hier mitten in der Hufeisensiedlung. Zum Hufeisengebäude läuft man die Fritz-Reuter-Allee in Richtung Blaschkoallee, dann kommt man direkt an dem Gebäude in Form eines Hufeisens vorbei.

Wer vom Ausgang aus die Parchimer Allee links hinunterläuft, kommt zum Gutspark, Gutshof und Schloss Britz. Wer mag, kann zwei Stationen mit dem Bus M46 fahren, dann ist es nicht so weit.

So unscheinbar alles wirkt, gibt es hier eine Menge zu sehen. Seitdem die Hufeisensiedlung in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, haben wir etliche Besuchergruppen gesehen, die durch die Siedlung geführt wurden. An der U-Bahn wurden wir mehrmals gefragt, wo es denn nun zum Hufeisen ginge. Es wurden Wegweiser aufgestellt, die klein und unauffällig sind. Man kann sie schon mal übersehen.

U-Bahnhof Parchimer Allee
Parchimer Allee 65
12359 Berlin
www.bvg.de

Fähre F11 Baumschulenweg – Wilhelmstrand 11. Oktober 2015

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Die Fähre F11 gibt es seit über 100 Jahren. Sie fährt am Anfang der Baumschulenstraße über die Spree hinüber nach Wilhelmstrand, einer Kleingartenkolonie. Weit ist es nicht. Die Fahrzeit beträgt 2- 3 Minuten, dann ist die Schiffsfahrt wieder vorbei. Dafür muss nicht mehr als ein Fahrticket der BVG gelöst werden.

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An einem sonnigen Oktobersonntag gingen wir am Spreeufer spazieren. Am Fähranleger warteten einige Fahrgäste. Wir schauten auf den Fahrplan. Die Fähre sollte in 5 Minuten anlegen. Sie fuhr alle 20 Minuten. Mit meiner BVG-Jahreskarte kann ich abends und am Wochenende meinen Begleiter kostenlos mitnehmen. Was lag also näher, als eine Runde mit der Fähre nach Wilhelmstrand und wieder zurück nach Baumschulenweg zu fahren.

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Wir sahen die Fähre über die Spree schippern. Kurz darauf legte sie an. Wir bewunderten das Schiff mit den großen Panoramafenstern. Seit Januar 2014, so habe ich im Internet recherchiert, fahren auf dieser Strecke Solarfähren. Betrieben wird die Fähre von der Weißen Flotte Stralsund, die die letzte Ausschreibung für sich entscheiden konnte.

Der bluesigen Musik aus der Fahrerkabine nach zu urteilen, handelte es sich um eine Mississippifähre :-)) Aber nein, wir standen immer noch am Ufer der Spree. Zusammen mit Ausflüglern, die mit Sack und Pack, Fahrrädern und Kinderwagen, unterwegs waren, bestiegen wir die Fähre und nahmen auf den Sitzplätzen im Innenteil Platz. Die große Fläche auf dem Außendeck wurde für das ganze Gepäck benötigt.

Schließlich ging es los. Einmal über die Spree geschippert und auf der anderen Seite wieder angelegt. Viel zu schnell war alles vorbei. Wir stiegen aus und schauten uns am Anleger um. Wir kennen Wilhelmstrand; außerdem sollte die Fähre in gut 10 Minuten wieder ablegen. Ein Rundgang lohnte sich nicht. Wir machten ein paar Fotos, dann war es auch schon Zeit zum Einsteigen.

Baumschulenweg Fähre 2015_10_11 (19)_Web

Wieder im Innenraum Platz genommen, durch die großen Panoramafenster über die Spree geschaut. Im Nu waren wir wieder in Baumschulenweg. Hier warteten wir nach dem Aussteigen, bis die Fähre wieder ablegte, um sie bei ihrer Fahrt über die Spree aufzunehmen. Das Abenteuer war zu Ende.

Baumschulenweg Fähre 2015_10_11 (35)_Web

Eine Fahrt mit der Fähre ist empfehlenswert. Wer an einem der Fähranleger vorbeikommt, kann ja mal eine Runde über die Spree und wieder zurück schippern. Viel Spaß!

Fähre F11
Baumschulenweg – Wilhelmstrand
Baumschulenstr. 1
12437 Berlin

Der Gletscher ist abgebrannt 19. Juli 2015

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Das Restaurant Mexico in Berlin-Britz, vielen auch als „Gletscher“ bekannt, ist am 14.07.15 frühmorgens gegen 01.30 Uhr abgebrannt. Viel ist nicht übrig geblieben vom Restaurant.

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Das Ende der Riastürme in Berlin-Britz 19. Juli 2015

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Um kurz vor 14.00 h steht der Sendemast noch - nicht mehr lange.

Um kurz vor 14.00 h steht der Sendemast noch – nicht mehr lange.

Am 18.07.2015 um 14.00 Uhr wurde der noch verbliebene Sendemast des ehemaligen Rias-Mittelwellensenders in Berlin-Britz gesprengt. Der andere Sendemast wurde bereits vor ein paar Jahren demontiert. 2013 wurde das Mittelwellenprogramm des Rias-Nachfolgers Deutschlandradio abgeschaltet. Der Sendemast hatte seitdem keine Funktion mehr. Nun ist die Radiostation in Berlin-Britz endgültig Geschichte.

Die Sprengung des Riasturmes

Schnee in Berlin – Winter 2014 29. Dezember 2014

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Ein paar Impressionen, die in Berlin am 29.12.14 aufgenommen wurden.

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Radisson Blu Hotel Berlin 23. November 2014

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Als wir touristisch in Berlin unterwegs waren, kamen wir auf dem Weg von der Schiffsanlegestelle am Dom zurück zum Alexanderplatz am Radisson Blu Hotel vorbei. Ich schlug meinem Begleiter vor, hier Kaffee zu trinken. Es wäre vielleicht nicht so überfüllt wie die Cafés, an denen wir vorbeiliefen.

So betraten wir die Hotellobby. Linkerhand ein paar Sessel und Sofas mit kleinen Tischen. Im Hintergrund waren caféhaustypische Tische und Stühle zu finden. In der Mitte die Rezeption, an der wir eine Kuchentheke sahen. Wir steuerten darauf zu und schauten uns das Angebot an. Mehrere Torten, eine verlockender als die andere. Wir wurden beide fündig, nahmen Platz und warteten auf die Bedienung. Diese kam umgehend, nahm unsere Wünsche auf und verschwand wieder in Richtung Rezeption.

Währenddessen schauten wir uns um. Edel eingerichtet, alles wirkte einladend. Durch die vielen Gäste, die durch die Lobby gingen, war es etwas unruhig. Das lässt sich in einer Hotellobby nicht vermeiden. Wer ruhiger sitzen möchte, nimmt auf den Caféhausstühlen Platz.

Nach kurzer Zeit erhielten wir die bestellten Köstlichkeiten. Zwei große Stücken Torte, beide ein Gedicht. Dazu guten Kaffee. Als wir später bezahlten, wurden zu unserer Überraschung zwei Kaffeegedecke abgerechnet, dadurch wurde es etwas preiswerter. Der große Kaffee und der Milchkaffee gehörten zum angebotenen Gedeck – nicht wie sonst üblich, nur eine Tasse Kaffee.

Das Beste zum Schluss: in der Hotellobby befindet sich das gläserne Aquarium des Sea Life Centers, der AquaDom, durch den ein Fahrstuhl hindurchfährt. Es thronte hoch oben über unseren Köpfen. Wir bewunderten die Fische, die dort munter umherschwammen. Wer nur mal einen Blick auf das Aquarium werfen möchte, ist hier richtig.

Radisson Blu Domaquaree Berlin 2014_10_19 (02)_Web

Für eine nachmittägliche Kaffeepause können wir das Radisson Blu Hotel empfehlen.

Die weiteren Einrichtungen des Hotels haben wir nicht genutzt.

Das Hotel liegt zentral in der östlichen Innenstadt. Zum Berliner Dom und zur Spree sind es wenige Meter zu laufen.

Radisson Blu Hotel
Karl-Liebknecht-Str. 3
10178 Berlin
Tel: (030) 23 82 80
Fax: (030) 238 28 10
www.radissonblu.de

Gedanken zum Mauerfall und Lichtinstallation 10. November 2014

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Wir haben uns die Lichtinstallation zum 25. Jubiläum des Mauerfalls in Berlin-Kreuzberg, ungefähr am Engelbecken, am 09.11.14 nachmittags angesehen. Es war so voll, dass wir nur ein paar Fotos aufnahmen und schleunigst wieder verschwanden. Die Lichtinstallation fanden wir ganz witzig, wir haben sie gesehen, und nun ist es gut.

Lichtinstallation Berlin 2014_11_09 (14)_2_Web

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Klar sollte das Mauerfall-Jubiläum in Berlin, wo die Mauer die beiden Stadthälften jahrzehntelang getrennt hat, gefeiert werden. Nur müssen es immer so großspurige Jubelveranstaltungen sein? Eine Nummer kleiner hätte mir auch gereicht. Mit dem eingesparten Geld hätte man… Ach, lassen wir das.

Möchte jemand mit meinen Erinnerungen an den Mauerfall vor 25 Jahren gelangweilt werden? 9. November 1989. Es war ein Donnerstag, ich kam abends gegen 20.00 h nach einem anstrengenden Arbeitstag und einer Veranstaltung in der Abendschule ziemlich geschafft nach Hause. Mehr nebenbei las ich im Videotext, dass die Mauer offen sei. Ganz unspektakulär also.

Am Wochenende fuhren wir zum Grenzübergang in der Sonnenallee und staunten nicht schlecht über die Massen, die in den Westteil Berlins strömten.

Ich erinnere mich an die Auswirkungen – auf Monate kamen wir in keinen Aldi rein, weil die Discounter gnadenlos gekapert wurden. Irgendwie musste das Begrüßungsgeld, das es damals für die DDR-Bürger gab, ausgegeben werden. Ich war heilfroh, als sich der Konsumrausch schließlich beruhigt hatte.

Das Leben war vorher ruhiger, gemächlicher gewesen. Das sollte sich mit dem Mauerfall ändern, nicht immer zum Positiven.

Nur: es bringt nichts, alten Zeiten hinterherzutrauern, die längst vorbei sind. Wir leben im Hier und Jetzt, mit allen Vor- und Nachteilen.

Festival of Lights 2014 17. Oktober 2014

Posted by konniebritz in Sehenswürdigkeiten.
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Das Festival of Lights 2014 findet vom 10.10.14 – 19.10.14 statt. Es gab eine Vorveranstaltung, Berlin-in-Lights (Berlin leuchtet), die bereits am 02.10.14 begann. Die meisten Objekte, die am Festival of Lights teilnehmen, wurden bereits ab dem 2. Oktober beleuchtet.

Die Idee gefällt mir sehr gut. Im Oktober, wenn die Tage allmählich kürzer werden, sind an bekannten Punkten der Stadt schöne, teilweise phantasievolle Lichtinstallationen zu finden. Eine Fundgrube für Berliner und Touristen. Unbedingt einen Fotoapparat mitnehmen!

Die Bilder vom Klinikum am Urban und der O2 World habe ich am ersten Oktoberwochenende 2014 aufgenommen.

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Die Installationen wechseln. Natürlich gefällt mir eine Installation besser als eine andere. Die Geschmäcker sind verschieden.

Jedem Berliner und Berlinbesucher kann ich die Teilnahme an dem Festival nur empfehlen. Die Installationen finden sich überall in der Stadt. Sie sind auf der Website aufgelistet.

Festival of Lights
Linkstr. 2
10785 Berlin
Tel: (030) 688 31 50
www.festival-of-lights.de

Brasserie-Café “ Zur Kirsche“ 13. Oktober 2014

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Haupteingang

Haupteingang

Wir waren in Jüterbog und besuchten die schöne Nikolaikirche. Nach dem Besuch wollten wir eine Kleinigkeit essen. Wir wussten, dass es am Markt in Jüterbog diverse passende Lokalitäten gibt. Als wir das Areal der Kirche verließen, fiel meinem Begleiter ein davor geparktes, knallorange gestrichenes Fahrrad mit Werbung für die Brasserie „Zur Kirsche“ auf, die sich direkt gegenüber befinden sollte. Wir schauten uns um und sahen ein paar Meter weiter hinten den Eingang.

Nebeneingang

Nebeneingang

Zuerst gingen wir in der Parallelstraße zum historischen Abtshof, den wir fotografieren wollten. Dabei fiel uns auf, dass es in dieser Straße ebenfalls einen Eingang zum Lokal gab. Also betraten wir das Lokal durch diesen Eingang, den Haupteingang, wie sich herausstellte. Der Zugang von der anderen Straße aus führte durch den idyllischen Garten, in dem wir Platz nahmen.

Jüterbog 2014_10_03 (44)_Web

Die Küche sollte lt. Ankündigung italienisch-französisch sein. Auf den Tischen lagen Karten mit dem Pizzaangebot. Auf verschiedenen Kreidetafeln gab es weitere Angebote, u.a. die hausgebackenen Kuchensorten. Nach kurzer Zeit erschien eine freundliche Bedienung und fragte, ob wir die Speisekarten benötigten. Da wir vorneweg eine Kleinigkeit essen wollten, schauten wir gern in die Karte.

Das Angebot war klein, aber fein. Zwei Suppen, eine davon Zwiebelsuppe. Diverse lecker klingende Vorspeisen wie Bruschetta oder Ziegenkäserolle mit Schmand überbacken. Salate. Weiterhin wahlweise Spaghetti oder Tagliatelle mit verschiedenen Saucen, etliche vegetarisch. Hauptgerichte mit Fleisch, dazu zwei Fischgerichte. Außerdem ein paar Desserts wie Mousse au Chocolat. Die Preise der Fischgerichte waren mit über zwanzig Euro ambitioniert. Alle anderen Speisen lagen im (oberen) Durchschnittsrahmen.

Die Getränkepreise lagen im durchschnittlichen Rahmen. Eine Kreidetafel am Eingang informierte über das Weinangebot, u.a. trockenen(!) Lambrusco. Ich suche schon so lange nach trockenem Lambrusco und habe bisher keinen Anbieter gefunden. Am Nachmittag beließen wir es bei alkoholfreien Getränken und später Kaffee.

Mein Begleiter nahm Spaghetti mit Knoblauch-Limettensauce und Parmesan, ich probierte die Ziegenkäserolle mit Schmand überbacken. Meinem Begleiter wurde ein gut gefüllter Teller mit Spaghetti serviert, der Parmesan war schon darauf verteilt. Die Bedienung bot ihm an, er könne gern weiteren Parmesan bekommen. Ich erhielt eine kleine Auflaufform mit dem überbackenen Ziegenkäse, dazu einen Teller mit gut gewürztem Tomatensalat und ein paar Scheiben knusprigem, offenbar selbstgebackenem Brot. Beide Gerichte waren ein Gedicht, die Portionen großzügig bemessen. Auch an den Nebentischen wurden große Portionen serviert; das Essen sah gut aus.

Nach dem Essen passte gerade noch ein Stück Kuchen. Wir nahmen beide gedeckten Apfelkuchen, dazu Kaffee. Der Apfelkuchen hatte eine dünne Decke und war mit Apfelstücken gefüllt. Er war ebenso lecker wie die Gerichte zuvor. Auch der dazu georderte Kaffee war gut.

Es dauerte etwas, bis die Speisen und später der Kuchen serviert wurden. Wir bemerkten allerdings, dass die Gäste an den anderen Tischen zuvor ihre Essen bekamen, sie waren auch vor uns dort gewesen. Für das leckere Essen haben wir gern ein paar Minuten länger gewartet. Alles wurde offensichtlich frisch zubereitet.

Wir saßen in dem bereits erwähnten idyllischen Garten. Im Innenbereich gab es einen kleinen Raum im Erdgeschoß und einen größeren Raum im 1. OG, wo sich auch die Toiletten befanden. Alles war großzügig angelegt. Die nach oben führende Treppe hatte auf beiden Seiten ein Geländer, selbst die Toiletten waren geräumig. Die vorherrschende Farbe war knalliges Orange. Das Ambiente machte einen einladenden Eindruck, hier konnte man sich wohlfühlen.

Alles in allem ein gelungener Besuch, den wir in einer kleinen Stadt wie Jüterbog nicht erwartet hätten. Wir kommen gern einmal wieder und können das Restaurant empfehlen.

Brasserie-Café “ Zur Kirsche“
Planeberg 62
14913 Jüterbog
Tel: (03372) 44 36 19
www.zurkirsche.de

Öffnungszeiten
Mi – Do  ab 17.00 Uhr
Fr – So   ab 12.00 Uhr

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