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IGA Berlin 2017 25. Juni 2017

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Von April – Oktober 2017 findet in den Gärten der Welt in Marzahn die internationale Gartenausstellung (IGA) statt.

Wir hatten Freikarten für eine Veranstaltung auf der IGA erhalten, die am Nachmittag begann und bis zum späten Abend dauern sollte. Es war die Gelegenheit, auf das Gelände zu kommen, ohne den saftigen Eintritt von 20 Euro bezahlen zu müssen. Wir fuhren mit der Seilbahn vom U-Bahnhof Kienberg aus auf das Gelände. Die Schlange war lang, es ging aber zügig voran. Die Gondeln selbst hielten nicht an, sondern fuhren langsam am Einstieg vorbei, wie eine Rolltreppe.

An der mittleren Station der Seilbahn befand sich der Aussichtturm der IGA, der Wolkenhain. Wir fuhren weiter bis zum Ende. Dabei genossen wir den tollen Rundumblick über das Gelände. Tief unter uns sahen wir die Besucher wie Ameisen laufen.

Beim Ausstieg an der Endstation war mir ein Mitarbeiter behilflich, der mich am Arm festhielt. Das war sehr hilfreich. Nur für Rollstuhlfahrer wird der Betrieb kurz angehalten.

Auf der einen Seite neben der Seilbahnstation befand sich die Blumenhalle. Wir hatten andere Pläne: von der Seilbahn aus liefen wir zum neu angelegten englischen Garten, den wir noch nicht kannten. Wir kamen an schön gestalteten Themengärten vorbei, die sehenswert waren. Auf dem Weg gab es eine Arena mit vielen Sitzplätzen und einer Bühne.

Der englische Garten erinnerte uns sehr an das, was wir kurz zuvor in England im Original gesehen hatten. Nur das Cottage, in dem sich ein Café befindet, sah eher deutsch aus. Angeboten wurden englische Leckereien wie Sandwiches und Afternoon Tea auf einer Etagère. Auf unsere Nachfrage hin erhielten wir Scones mit clotted cream und Marmelade auch einzeln.

Auf dem Weg zum Ausgang Eisenacher Straße kamen wir am orientalischen Garten vorbei, den wir uns anschauten. Wir kannten ihn schon. Er wirkt wie aus 1001 Nacht entsprungen, wunderschön. Am Ausgang angekommen, kaufte ich mir ein paar Kleinigkeiten im selbstverständlich vorhandenen Shop.

Zum Schluss schauten wir noch kurz in den deutlich vergrößerten balinesischen Garten, der sich in einem Gewächshaus befindet und ein feuchtwarmes Klima hat. Dort blühen Orchideen in allen Farben.

Fazit: die IGA ist sehenswert. Wenn man alles anschaut, wird einiges geboten. Dafür sollte man sich einen Tag Zeit nehmen und schon früh kommen. Sinnvollerweise in der Woche, wenn es nicht ganz so voll ist wie am Wochenende.

IGA Berlin

Schönes neues Jahr 2017 1. Januar 2017

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Ich wünsche Euch allen ein schönes neues Jahr 2017.

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Rettungshubschraubereinsatz in Berlin-Britz 19. Februar 2016

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Am 19.02.16 landete ein Rettungshubschrauber auf der Parchimer Allee, direkt vor dem U-Bahn-Eingang.

Für die Besatzung des Hubschraubers sicherlich ein alltäglicher Einsatz. Nicht so für die Britzer, die ein solches Spektakel nicht oft zu sehen bekommen.

Anbei ein paar Fotos, aufgenommen mit einer Handy-Kamera. Wenn schon jemand zufällig vor Ort ist…

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U-Bahnhof Parchimer Allee 5. Februar 2016

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Der U-Bahnhof Parchimer Allee wurde 1963 eröffnet. Er liegt auf der langen U-Bahnlinie 7, die von Rudow bis nach Spandau führt.

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Die Architektur entspricht dem Geschmack der 60er Jahre. Die Eingangsgebäude sind schlicht gehalten; verklinkert und mit großen Fenstern versehen.
Auf dem Bahnsteig an den Wänden dunkelblaue Kacheln; die Stützpfeiler sind weiß verklinkert.

Inzwischen ist er in die Jahre gekommen. Die Kacheln sind teilweise abgeschlagen. Eine Sanierung wäre nicht schlecht. Noch hat man nicht damit begonnen.

Immerhin gibt es an beiden Treppen zu den Ausgängen Rolltreppen, die nur nach oben fahren. Vor einigen Jahren hatte man sie so umgebaut, dass sie in beide Richtungen fahren konnten. Das haben wir gern genutzt. Leider wurde diese Einrichtung an beiden Rolltreppen wieder ausgebaut. Ein Fahrstuhl ist nicht vorhanden, im Gegensatz zu den beiden danebenliegenden Britzer U-Bahnhöfen Britz-Süd und Blaschkoallee. Kommt bestimmt noch, nur wann…

Wer hier aussteigt, steht in einer unscheinbar wirkenden Wohngegend. Der hintere Ausgang zur Gielower Straße führt zu den umliegenden Wohnhäusern und zu zwei Schulen in der Paster-Behrens-Straße. Der Hauptausgang führt zur Parchimer Allee. Dort fährt der Bus M46, der zum Zoo fährt, dabei am KaDeWe und am Ku’damm vorbei kommt. Außerdem steht man hier mitten in der Hufeisensiedlung. Zum Hufeisengebäude läuft man die Fritz-Reuter-Allee in Richtung Blaschkoallee, dann kommt man direkt an dem Gebäude in Form eines Hufeisens vorbei.

Wer vom Ausgang aus die Parchimer Allee links hinunterläuft, kommt zum Gutspark, Gutshof und Schloss Britz. Wer mag, kann zwei Stationen mit dem Bus M46 fahren, dann ist es nicht so weit.

So unscheinbar alles wirkt, gibt es hier eine Menge zu sehen. Seitdem die Hufeisensiedlung in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, haben wir etliche Besuchergruppen gesehen, die durch die Siedlung geführt wurden. An der U-Bahn wurden wir mehrmals gefragt, wo es denn nun zum Hufeisen ginge. Es wurden Wegweiser aufgestellt, die klein und unauffällig sind. Man kann sie schon mal übersehen.

U-Bahnhof Parchimer Allee
Parchimer Allee 65
12359 Berlin
www.bvg.de

Fähre F11 Baumschulenweg – Wilhelmstrand 11. Oktober 2015

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Die Fähre F11 gibt es seit über 100 Jahren. Sie fährt am Anfang der Baumschulenstraße über die Spree hinüber nach Wilhelmstrand, einer Kleingartenkolonie. Weit ist es nicht. Die Fahrzeit beträgt 2- 3 Minuten, dann ist die Schiffsfahrt wieder vorbei. Dafür muss nicht mehr als ein Fahrticket der BVG gelöst werden.

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An einem sonnigen Oktobersonntag gingen wir am Spreeufer spazieren. Am Fähranleger warteten einige Fahrgäste. Wir schauten auf den Fahrplan. Die Fähre sollte in 5 Minuten anlegen. Sie fuhr alle 20 Minuten. Mit meiner BVG-Jahreskarte kann ich abends und am Wochenende meinen Begleiter kostenlos mitnehmen. Was lag also näher, als eine Runde mit der Fähre nach Wilhelmstrand und wieder zurück nach Baumschulenweg zu fahren.

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Wir sahen die Fähre über die Spree schippern. Kurz darauf legte sie an. Wir bewunderten das Schiff mit den großen Panoramafenstern. Seit Januar 2014, so habe ich im Internet recherchiert, fahren auf dieser Strecke Solarfähren. Betrieben wird die Fähre von der Weißen Flotte Stralsund, die die letzte Ausschreibung für sich entscheiden konnte.

Der bluesigen Musik aus der Fahrerkabine nach zu urteilen, handelte es sich um eine Mississippifähre :-)) Aber nein, wir standen immer noch am Ufer der Spree. Zusammen mit Ausflüglern, die mit Sack und Pack, Fahrrädern und Kinderwagen, unterwegs waren, bestiegen wir die Fähre und nahmen auf den Sitzplätzen im Innenteil Platz. Die große Fläche auf dem Außendeck wurde für das ganze Gepäck benötigt.

Schließlich ging es los. Einmal über die Spree geschippert und auf der anderen Seite wieder angelegt. Viel zu schnell war alles vorbei. Wir stiegen aus und schauten uns am Anleger um. Wir kennen Wilhelmstrand; außerdem sollte die Fähre in gut 10 Minuten wieder ablegen. Ein Rundgang lohnte sich nicht. Wir machten ein paar Fotos, dann war es auch schon Zeit zum Einsteigen.

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Wieder im Innenraum Platz genommen, durch die großen Panoramafenster über die Spree geschaut. Im Nu waren wir wieder in Baumschulenweg. Hier warteten wir nach dem Aussteigen, bis die Fähre wieder ablegte, um sie bei ihrer Fahrt über die Spree aufzunehmen. Das Abenteuer war zu Ende.

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Eine Fahrt mit der Fähre ist empfehlenswert. Wer an einem der Fähranleger vorbeikommt, kann ja mal eine Runde über die Spree und wieder zurück schippern. Viel Spaß!

Fähre F11
Baumschulenweg – Wilhelmstrand
Baumschulenstr. 1
12437 Berlin

Der Gletscher ist abgebrannt 19. Juli 2015

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Das Restaurant Mexico in Berlin-Britz, vielen auch als „Gletscher“ bekannt, ist am 14.07.15 frühmorgens gegen 01.30 Uhr abgebrannt. Viel ist nicht übrig geblieben vom Restaurant.

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Das Ende der Riastürme in Berlin-Britz 19. Juli 2015

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Um kurz vor 14.00 h steht der Sendemast noch - nicht mehr lange.

Um kurz vor 14.00 h steht der Sendemast noch – nicht mehr lange.

Am 18.07.2015 um 14.00 Uhr wurde der noch verbliebene Sendemast des ehemaligen Rias-Mittelwellensenders in Berlin-Britz gesprengt. Der andere Sendemast wurde bereits vor ein paar Jahren demontiert. 2013 wurde das Mittelwellenprogramm des Rias-Nachfolgers Deutschlandradio abgeschaltet. Der Sendemast hatte seitdem keine Funktion mehr. Nun ist die Radiostation in Berlin-Britz endgültig Geschichte.

Die Sprengung des Riasturmes

Schnee in Berlin – Winter 2014 29. Dezember 2014

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Ein paar Impressionen, die in Berlin am 29.12.14 aufgenommen wurden.

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Radisson Blu Hotel Berlin 23. November 2014

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Als wir touristisch in Berlin unterwegs waren, kamen wir auf dem Weg von der Schiffsanlegestelle am Dom zurück zum Alexanderplatz am Radisson Blu Hotel vorbei. Ich schlug meinem Begleiter vor, hier Kaffee zu trinken. Es wäre vielleicht nicht so überfüllt wie die Cafés, an denen wir vorbeiliefen.

So betraten wir die Hotellobby. Linkerhand ein paar Sessel und Sofas mit kleinen Tischen. Im Hintergrund waren caféhaustypische Tische und Stühle zu finden. In der Mitte die Rezeption, an der wir eine Kuchentheke sahen. Wir steuerten darauf zu und schauten uns das Angebot an. Mehrere Torten, eine verlockender als die andere. Wir wurden beide fündig, nahmen Platz und warteten auf die Bedienung. Diese kam umgehend, nahm unsere Wünsche auf und verschwand wieder in Richtung Rezeption.

Währenddessen schauten wir uns um. Edel eingerichtet, alles wirkte einladend. Durch die vielen Gäste, die durch die Lobby gingen, war es etwas unruhig. Das lässt sich in einer Hotellobby nicht vermeiden. Wer ruhiger sitzen möchte, nimmt auf den Caféhausstühlen Platz.

Nach kurzer Zeit erhielten wir die bestellten Köstlichkeiten. Zwei große Stücken Torte, beide ein Gedicht. Dazu guten Kaffee. Als wir später bezahlten, wurden zu unserer Überraschung zwei Kaffeegedecke abgerechnet, dadurch wurde es etwas preiswerter. Der große Kaffee und der Milchkaffee gehörten zum angebotenen Gedeck – nicht wie sonst üblich, nur eine Tasse Kaffee.

Das Beste zum Schluss: in der Hotellobby befindet sich das gläserne Aquarium des Sea Life Centers, der AquaDom, durch den ein Fahrstuhl hindurchfährt. Es thronte hoch oben über unseren Köpfen. Wir bewunderten die Fische, die dort munter umherschwammen. Wer nur mal einen Blick auf das Aquarium werfen möchte, ist hier richtig.

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Für eine nachmittägliche Kaffeepause können wir das Radisson Blu Hotel empfehlen.

Die weiteren Einrichtungen des Hotels haben wir nicht genutzt.

Das Hotel liegt zentral in der östlichen Innenstadt. Zum Berliner Dom und zur Spree sind es wenige Meter zu laufen.

Radisson Blu Hotel
Karl-Liebknecht-Str. 3
10178 Berlin
Tel: (030) 23 82 80
Fax: (030) 238 28 10
www.radissonblu.de

Gedanken zum Mauerfall und Lichtinstallation 10. November 2014

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Wir haben uns die Lichtinstallation zum 25. Jubiläum des Mauerfalls in Berlin-Kreuzberg, ungefähr am Engelbecken, am 09.11.14 nachmittags angesehen. Es war so voll, dass wir nur ein paar Fotos aufnahmen und schleunigst wieder verschwanden. Die Lichtinstallation fanden wir ganz witzig, wir haben sie gesehen, und nun ist es gut.

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Lichtinstallation Berlin 2014_11_09 (13)_2_Web

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Klar sollte das Mauerfall-Jubiläum in Berlin, wo die Mauer die beiden Stadthälften jahrzehntelang getrennt hat, gefeiert werden. Nur müssen es immer so großspurige Jubelveranstaltungen sein? Eine Nummer kleiner hätte mir auch gereicht. Mit dem eingesparten Geld hätte man… Ach, lassen wir das.

Möchte jemand mit meinen Erinnerungen an den Mauerfall vor 25 Jahren gelangweilt werden? 9. November 1989. Es war ein Donnerstag, ich kam abends gegen 20.00 h nach einem anstrengenden Arbeitstag und einer Veranstaltung in der Abendschule ziemlich geschafft nach Hause. Mehr nebenbei las ich im Videotext, dass die Mauer offen sei. Ganz unspektakulär also.

Am Wochenende fuhren wir zum Grenzübergang in der Sonnenallee und staunten nicht schlecht über die Massen, die in den Westteil Berlins strömten.

Ich erinnere mich an die Auswirkungen – auf Monate kamen wir in keinen Aldi rein, weil die Discounter gnadenlos gekapert wurden. Irgendwie musste das Begrüßungsgeld, das es damals für die DDR-Bürger gab, ausgegeben werden. Ich war heilfroh, als sich der Konsumrausch schließlich beruhigt hatte.

Das Leben war vorher ruhiger, gemächlicher gewesen. Das sollte sich mit dem Mauerfall ändern, nicht immer zum Positiven.

Nur: es bringt nichts, alten Zeiten hinterherzutrauern, die längst vorbei sind. Wir leben im Hier und Jetzt, mit allen Vor- und Nachteilen.